TOP Ö 3: Weiterbetrieb der Erdaushub- und Bauschuttdeponie zwischen Rüdern und Götteldorf

Beschluss: einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 7, Nein: 0

Bei einer Besprechung zwischen Vertretern des Landratsamtes Ansbach, des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und dem Markt Dietenhofen in der Erdaushub- und Bauschuttdeponie zwischen Rüdern und Götteldorf wurde die Frage aufgeworfen, ob die Deponie weiterhin Bauschutt annehmen darf oder nur noch als Auffüllung betrieben werden soll.

Bei einem Weiterbetrieb als Erdaushub- und Bauschuttdeponie müsste eine großflächige Filterschicht eingebaut werden, was erhebliche Kosten verursacht. Bauschutt soll, soweit möglich, recycelt, und nicht mehr deponiert werden.

Das Wasserwirtschaftsamt rät von der Umstellung zur reinen Auffüllung ab, da hier ein neuer Genehmigungsprozess mit ungewissem Ausgang nötig sei. Auch gäbe es immer wieder Bauschutt, der sich nicht zum Recyceln eignet. Daher sollten weiterhin Deponien, wie die in Dietenhofen vorgehalten werden.


Beschlussvorschlag:

Der Ortsentwicklungs- und Bauausschuss empfiehlt dem Marktgemeinderat, die Deponie zwischen Rüdern und Götteldorf weiterhin als Erdaushub- und Bauschuttdeponie zu betreiben.